Kunstspiele

Vermittlungsspiele für Ausstellungsformate

Seit 2017 entwickele ich zusammen mit Ausstellungsmacher*innen, Kunstvermittler*innen und Museen interaktive Spiele für Ausstellungen. Die Spiele richten sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche und stellen ein permanentes Angebot innerhalb der jeweiligen Ausstellung dar. Dabei werden die Spiele immer auf das Ausstellungskonzept hin maßgeschneidert und in Zusammenarbeit mit den Kurator*innen passgenau entworfen.

 

Dabei haben alle Spielkonzepte drei Ebenen:

Bisher waren alle Spiele analoge Kartenspiele, da ich das haptische Erleben in einem Ausstellungskontext als ein sehr wichtiges Element erachte. Menschen fassen gern an, und vor allem dann, wenn sie etwas erkunden und sich aneignen wollen. Daher bieten alle Spiele die Möglichkeit, innerhalb der Ausstellung etwas anzufassen und es auch mitzunehmen.

Eine zweite Ebene der Spiele besteht darin, dass die Besucher*innen beim Spielen nicht nur etwas über die Ausstellung und die darin gezeigten Werke erfahren, sondern im besten Falle auch etwas über sich selbst. 

Zusätzlich sind alle Spiele so konzipiert, dass die Lust der Besucher*innen am Teilen und Sich-Mitteilen bedient wird. Das durch die Social-Media geprägte Interesse am Teilen und Anteilnehmen an den Posts der Anderen wird hier auf einer analogen Ebene bedient, die nebenbei den Ausstellungsmachenden Hinweise auf die Rezeption ihrer Schau bieten. 

 


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