⑊ Haltung zeigen. Jeden Tag.

Wie lässt sich Erinnerungskultur so denken, dass sich daraus konkretes Handeln im Jetzt ergibt? Wenn wir in Zeiten der erstarkenden demokratiefeindlichen Entwicklungen nur einmal im Jahr um ein Denkmal des Wiederaufbaus zusammen stehen und im Anschluss wieder in unseren Wohnzimmern verstummen, ist niemand auf den Straßen, um zu verhindern, dass sich die Gräueltaten des Nationalsozialismus in anderer Form wiederholen. Die Wahrzeichen für Solidarität und Gemeinschaft liegen nicht in ehemals zerstörten Gebäuden. Drehen wir es um: Es muss darum gehen, jeden Tag und zwar jetzt für ein gemeinsames, multiperspektivisches WIR Haltung zu zeigen. Erst dann kann sichtbar werden, was uns verbindet.

Plakatkampagne im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden 

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⑊ Stadtluft

Auszug aus dem Interview im Stadtluft Magazin #10
Das Gespräch führte Amac Garbe

Wenn ich an Dresden denke, denke ich immer an Teile. Die Stadt besteht aus Inseln, die nur durch sehr wenige Brücken miteinander verbunden sind. Und ich habe den Eindruck, dass es aktuell nicht unbedingt mehr werden. Der Blick geht oft zurück in die Vergangenheit und die Gegenwart dümpelt so vorbei - water under the bridge. Das Auge, das aus der Zeichnung zurück schaut, gehört Mary Wigman (aus einer Fotografie von Hugo Erfurth) und auch zwei andere Bilder von Alfred Stieglitz und Anton Bruhn aus der Online Sammlung des MK&G zu den Suchbegriffen ELBE, FRAU und DRESDEN sind hier eingewoben. Als Zeichnerin bin ich nie alleine mit meinem Blick auf die Welt, jeder Strich steht im Kontext mit anderen Positionen. Die Zeichnung vereint so also inhaltlich als auch faktisch verschiedene Zeitebenen. Das ist etwas, das aus meiner Sicht charakteristisch für Dresden ist. Aber neben dem Traditionsbewusstsein gibt es in Dresden auch schillernde Ideen für eine zukünftige Stadt -ich finde, dass wir diese Visionen noch mehr feiern können.

 

 

Ich erlebe die Dresden in diesem Jahr wahnsinnig erschöpft. 2025 war und ist ein Jahr, in dem die Stadt monatelang keinen Haushalt hatte. Gemeinschaftlich getragene Institutionen bangen um ihre Existenz, die Lebenshaltungskosten steigen kontinuierlich und wer eine Wohnung findet, kann eigentlich schon gleich wieder ausziehen, weil der Indexmietvertrag keine Lieder von Stabilität singt. Die Auswirkungen des Herrenberg-Urteils für viele Kultur-Institutionen und Kreativschaffende, die Corona Soforthilfe Rückzahlungsforderungen, die Kürzungen im sozialen Bereich und jetzt noch eine Haushaltssperre machen mürbe. Und das sieht man den Gesichtern auf den Straßen an. Da liegt etwas Verbittertes in der Luft, da kommen auch die schönsten Sterne nicht gegen an.

Was müsste sich ändern, damit Dresden für Kreative noch spannender wird?

Wir brauchen eine wirkliche Anerkennung kreativer Arbeit und Wertschätzung für unkonventionelle Lösungsansätze insgesamt. Wir müssen weniger Angst haben, auch mal Fünfe gerade sein lassen und Menschen feiern, die sich weit aus dem Fenster lehnen. 

 

Ich wünsche mir einen vehementen Einsatz gegen Rassismus und Rechtspopulismus. In Dresden fehlen die Stimmen vieler Menschen an den Tischen, an denen Entscheidungen getroffen werden, weil sie sich in der Stadt nicht sicher fühlen. Wenn in einer Stadt zentrale Plätze Woche um Woche den „Spaziergängen“ von Menschenfeinden frei geräumt werden, ist das keine klare Positionierung der Stadt für ein weltoffenes Dresden. Wir brauchen eine ernst gemeinte Offenheit der Stadt und konsequentes Handeln gegen menschenverachtende Positionen im öffentlichen Raum. Die Kultur-und Kreativwirtschaft lebt von der Vielzahl der Stimmen und nur diese Pluralität sorgt dafür, dass Diskurse lebendig bleiben und Menschen dazu kommen wollen. Wenn wir keine neuen Stimmen in unsere Diskurse holen, sind wir nur künstliche Intelligenz in ihrer langweiligsten Form: sie wiederholt, was alle schon wissen. Zusätzlich hält sich der hartnäckige Mythos, die Kultur sei eine dauernde Bittstellerin. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kultur-und Kreativwirtschaft hat 2024 in Sachsen 4,8 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung geschaffen. Sie schafft Umsätze weit über ihre eigene Branche hinaus. Wenn die Stadtpolitik es schafft, den inhaltlichen Reichtum der Kreativwirtschaft zu feiern, dann Strukturen dafür aufbaut und wirklich wahrnimmt, welchen Beitrag Kulturschaffende für die Stadt leisten, ist schon viel gewonnen. Und wenn dann die Weltoffenheit mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis ist, dann kann das hier zu funkeln anfangen.

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⑊ me, trying

und dann wohne ich in Sachsen. Und dann versuche ich nach diesen Kommunal- und Europawahlen im Juni und vor dieser Landtagswahl im September es einfach weiter zu versuchen. Freundlich bleiben. Klar bleiben. Weiter.

...und mich immer wieder daran zu erinnern, dass es die andere Seite auch gibt. Die klugen Initiativen, die vielen Menschen, die sich für Andere einsetzen, die hinterfragen, offen legen und die auch: weiter machen. 

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⑊ Konzepte für die Schwammstadt Dresden

Wie kann das Regenwasser in Zeiten der Klimakrise so aufgefangen werden, dass die entstehenden Ökosysteme förderlich für die Biodiversität von Flora und Fauna sind? Dieser Frage geht das Projekt "Biodiverse Schwammstadt Dresden" vom BUND nach. Eine Offene Werkstatt dazu durfte ich als Graphic Recorderin begleiten, und habe wieder einmal in ein für mich völlig neues Themenfeld eintauchen können. 

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⑊ cross innovation made in saxony

Cross Innovation ist das Buzz-Word, das Akteur:innen der Kultur-und Kreativwirtschaft in ihrem Innovationspotenzial ernst nimmt und vernetzt. Das sachsenweite Projekt "Cross Innovation Made in Saxony" vereint die Kreativverbände Sachsens in diesem Vorhaben. Zum Abschluss des Projektes ist ein Workbook entstanden, das ihr euch hier herunterladen könnt. Ich habe den Entwicklungsprozess dieses beeindruckend sprintigen Booksprints grafisch begleiten dürfen und war auch als Graphic Recorderin auf einigen der Veranstaltungen dabei. Schaut euch gern das ganze Workbook online an, hier ein paar visuelle sneak peaks: 

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⑊ Beyond the Gaze

Wie prägen filmische und mediale Bilder unsere Wahrnehmung von Welt? Wer taucht auf den Bildschirmen auf, wessen Perspektive wird repräsentiert? Wer ist handelndes Subjekt, wer bloß betrachtetes Objekt? Welchen Blick bringt uns unsere mediale Sozialisation auf die Gegenwart bei? Wer fehlt auf den Bildschirmen komplett? 

Greta Olson und ihr Team haben zusammen mit der Regisseurin Charlotte Bösling einen Film dazu produziert, zu dem ich die Animationen beisteuern durfte:

 

 

 

CREDITS:

Script: Greta Olson

Additional script: Lisa Charlotte Friederich

Director: Charlotte Bösling

Graphics: Henrike Terheyden

Camera: Lizzy Geble

Sound: Steph Krah

Production manager: Melanie Kreitler

Speakers in order of appearance: Donna Liggins, Greta Olson, Hatice Korkmaz, Mohammed Bsaithi, Charlotte Bösling, Felix van Groningen, Jesse Jamal Garip

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⑊ Yoga reicht nicht

Gegen Yoga hab ich ja nichts - aber wenn das als Ausgleich für größere Klassen, die Abschaffung der Teilzeit und eine höhere Stundenbelastung für Lehrkräfte gedacht ist, dann ist das blanker Hohn. Vielen Dank, GEW Sachsen, dass ihr mich dazu habt zeichnen lassen.

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⑊ Kunst und Elternschaft

Die Arbeitsgemeinschaft Elternschaft und Kunstbetrieb trägt dazu bei, die Situation kunstschaffender Eltern nachhaltig zu verbessern. Zu diesem Zweck haben sie eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse  ich illustrieren durfte. Ich finde das Thema der Doppelbelastung von arbeitenden Eltern im Kunstbetrieb auch aus persönlichen Gründen sehr spannend und engagiere mich innerhalb der AG und im Branchenverband der Kultur-und Kreativwirtschaft "Wir Gestalten Dresden" für bessere Arbeitsbedingungen in den Künsten. Hier könnt ihr die ganze Studie herunterladen, ich zeige hier eine kleine Auswahl der Visualisierungen. 

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⑊ songsagainstloneliness out now!!!

Diese wunderschöne musikalische Umarmung vom Eva Klesse Quartett wird euch warm halten. Ich freue mich so dermaßen, dass ich dazu zeichnen durfte und lege euch dringstens an Herz mal reinzuhören!

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⑊ songsagainstloneliness

Das fantastische Eva Klesse Quartett hat mal wieder ein neues Kunstwerk in die Welt geworfen und ich durfte noch ein bisschen was hinterherwerfen. I am so proud to present: Das Musikvideo zum Artwork der großartigen neuen Platte "songs against loneliness" mit der ersten Single "Minor is what I feel" von Philip Frischkorn:

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⑊ machines!

 Die TU Dresden hat einen Studiengang "Technisches Design". Wie das Studium abläuft und der Weg zum Diplom aussieht, dafür habe ich eine kleine Maschine gebaut. Pling!

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⑊ Sneak Peak in Flyerform

Das Eva Klesse Quartett hat wieder ein neues wunderschönes Album gebaut und ich darf das Artwork zeichnen! Dazu mehr, wenn die Platte songs against loneliness im Herbst rauskommt, und uns allen über den Winter hilft.

Ein kleiner Sneak Peak in Flyerform hier vorab:

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⑊ Pandemic Romance

Mit Klappstuhl vor dem Fenster - Dating in Coronazeiten scheint anstrengend, kalt und wild romantisch. 

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⑊ Sex2.0 - Die Lust am Superreiz

 Die Dokumentation Sex 2.0 - Die Lust am Superreiz von Henrike Sandner fragt danach wie sich unser Sexleben unter anderem  durch die Digitalisierung verändert hat. Ich habe ein paar Animationen beigesteuert, die ich hier nacheinander zeigen möchte. Die ganze Doku findet sich am 19.12.21 im Fernsehen im MDR wieder, ist jetzt aber schon digital in der Mediathek verfügbar.  

ANIMATIONEN für Sex 2.0 - die Lust am Superreiz:
Buch & Regie: Henrike Sandner
Kamera: Erik Schimschar
Ton: Tino Häusler
Editor: Ulrich Stein BFS
Grafik & Animation: Kendike, Henrike Terheyden
Archivrecherche: Karsten Schünemann
Produktionsassistenz: Birk Söllner
Produktionsleitung: Sascha Beier, Petula Rösler, Jochen Papke (MDR)
Produzentin: Sylvia Nagel
Redaktion: Ines Drahonovsky
Leitung: Daniel Vogelsberg
Eine Produktion der Saxonia Entertainment GmbH im Auftrag des MDR, 2021
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⑊ Advenster

 In Dresden gibt es seit über zehn Jahren die wunderschöne Initiative ADVENSTER. An jedem Tag im Advent öffnet sich ein Fenster in der Dresdner Neustadt mit kleinen theatralen, musikalischen oder anderen Überraschungen. Dieses Jahr durfte ich das Motiv dazu zeichnen. 

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⑊ Wohnen von null bis hundert

 

Für die wunderbare Initiative "Null bis Hundert", die ein Mehrgenerationen- Wohnprojekt ausgetüftelt haben, habe ich zusammen mit Till Giermann von schmalbreit-film einen Info-Film gemacht, in dem wir 2 - und 3D Elemente kombiniert haben:

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⑊ losing sleep

 

Wenn die Augen sich wie roher Fisch anfühlen, hmmm lecker, da hab ich nicht genug geschlafen.

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⑊ politics

 

Ich habe ein bisschen hin und her gegrübelt, wie ich euch diese Bilder zeigen kann ohne Wahlwerbung für eine politische Partei zu machen. Sie sind entstanden für die Grünen Politikerin Ricarda Lang und erscheinen in einem Spot von dem großartigen Team von Oh, Patrone

Ich will mich als Künstlerin zwar politisch positionieren, aber parteilich positionieren will ich mich nicht. Und so habe ich mich jetzt dazu entschieden, euch die Bilder zu zeigen, aber den Spot nicht direkt einzubinden. Denn so kann ich für die Inhalte, um die es im Spot unter anderem geht, einstehen und ein klares Plädoyer für den Klimaschutz aussprechen, ohne hier Parteiwerbung zu betreiben. 

 

Und - Oh, Patrone - es war ein großes Fest mit euch zusammen zu arbeiten! 

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⑊ Meine JugendKunstschule

Die JugendKunstschule Dresden hat mich gebeten eine Vision zu entwickeln, wie mehr "Jugend" in diese fantastische Kunstschule kommen kann. Als Kulturwissenschaftlerin habe ich ein Konzept entwickelt, auf Basis dessen nun knapp 20 engagierte Jugendliche mit Mitteln der künstlerischen Forschung Wege untersucht haben, wie die JugendKunstschule wieder zu einem Ort werden kann, der auf die Interessen der Jugendlichen zugeschnitten ist. 

 

Als Zeichnerin habe ich Plakate, Banner und Graphic Recording beigesteuert und bin gespannt auf das Sommerfest am 04. Juli 2021, auf dem die Ergebnisse präsentiert werden und ein Grundstein für die Weiterentwicklung dieses großartigen Ortes gelegt wird. 

 

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⑊ grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

 

rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

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⑊ Featuring Collections

Um zu untersuchen, wie die immer umfassender werdenden Online Collections von Museen künstlerisch genutzt werden können, habe ich mit der Hilfe von meinem Freund dem Zufall einen kleinen Forschungsessay unternommen:

Ich habe mit der Hilfe der App What3Words wichtige Orte aus meinem Alltag ausgewählt, denen die App eine Drei-Wort-Adresse zugeschrieben hat. Diese Worte habe ich in die Suchmaske der Online Collection des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg eingegeben. Zu jedem Wort habe ich ein Public Domain Kunstwerk ausgesucht, das mich inspiriert hat und habe diese Werke zu etwas neuem kombiniert. Hier: Bäder ernennt schwarzes.

Wenn mein Gehirn und meine Zeit es zulassen, plane ich eine Serie daraus zu machen. Wir werden sehen.

 

Featuring: 

Imre von Santho, Brauner Wollmantel mit brauner Filzkappe, 1936-1945

Kanthers-Gruppe, Oinochoe Form VIII N (Frauenkopf nach links), 4.Jhd.v.Chr.

Alfred Stieglitz, The Pool Deal, 1910

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⑊ Elternschaft und Kunstbetrieb

Die Netzwerktagung "Elternschaft und Kunstbetrieb" hat die beiden Systeme unter die Lupe genommen und sich gefragt, warum die Kombination immer noch so viele Hürden bereit stellt. Also genau mein Thema. Und deshalb war es ein Genuss das Ganze zeichnend begleiten zu dürfen.  

 

Eine Veranstaltung der Servicestelle FREIE SZENE Sachsen in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V., dem Künstlergut Prösitz e.V. und der TENZA schmiede Dresden.

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⑊ Zustände tragen

Merch! Merch! Merchandise!

Das gloriose Eva Klesse Quartett hat Merch! Passend zur aktuellen Platte "Creatures & States" gibt es jetzt Stoffbeutel zu kaufen. Sie sind öko und bio und fair und tragen sich am Besten, wenn die zugehörige Platte gleich mit drin ist. Bestellen könnt ihr sie hier und damit gleich mal großartigen Musiker*innen helfen, über diese Jahre des Berufsverbots zu kommen. Merch Merch Hop Hop.

 

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⑊ Von Stöcken und Bäumen

Wer sich noch mal kurz ein bisschen locker machen will, während wir der Pandemie keinen Geburtstagskuchen backen, bestelle die neuen KENDIKE-Postkarten. Sie sind auf butterweicher aber standfester Holzschliffpappe gedruckt und sind also schön dick und fett (1,2 mm um genau zu sein). Die Post hat mir aber gesagt, sie gehen mit normalem Porto für Postkarten durch. Bestellungen wie immer an [email protected].

 

Maße:10,5 x 14,8 x 0,012 cm 

Preis: 1,50 € (inkl. Mwst. 19%) zzgl. Porto

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⑊ Umarmungen

Achtung Achtung Triggerwarnung - die Umarmungspostkarte ist da. Sie ist quadratisch und auf 400g starkem Karton im Offset gedruckt. 

Wer sie verschicken möchte, muss sie in einen Umschlag stecken (passt in die Otto-normal-Briefumschläge), weil die Post sagt: Sonderformat. 

Bestellungen wie immer an [email protected].

 

Maße:11,3 x 11,3 cm 

Preis: 1,00 € (inkl. Mwst. 19%) zzgl. Porto

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⑊ RAUM FÜR.....

...Karten, Wörter, Bücher, Videos!

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat ein kurzes Video zu den interaktiven Stationen innerhalb der Ausstellung "Zeit für Fragmente. Werke aus der Sammlung Marx" in Auftrag gegeben und ich freue mich dort ein paar Sätze zu dem aktuellen Spiel im Hamburger Bahnhof verlieren zu dürfen. 

Das Video und weitere Informationen zu den Stationen und ihrer glorreichen Zukunft findet sich hier.

 

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⑊ Familia Futura

Das Festival für Fürsorge Utopien, das en passant eine Revolution ausrief: Vom 26.09.2020 bis zum 03.10.2020 beleuchtete dieses schillernde Festival die Frage: Wie wollen wir Familie denken und leben? Familia Futura ist ein zweijährig stattfindendes Festival, dieses Jahr komplett online, das in verschiedenen Formaten Alternativen zu dem Familienmodell "Mutter,Vater,Kind" aufzeigt. Ich hatte das Glück, das Festival grafisch begleiten zu dürfen und zehre noch von all dem reichen Input und den Begegnungen mit Menschen, die vermeintliche Unumgänglichkeiten in Frage stellen und sich trauen, Liebe neu zu denken.

Liebe und Fürsorge sind zwei eng verknüpfte Begriffe, geliebt fühlt sich mensch meistens, wenn er oder sie Fürsorge erfährt. Doch warum wird die Arbeit, die dabei entsteht, für andere Menschen zu sorgen so wenig sichtbar und so wenig entlohnt (wenn überhaupt)? Um dann doch den Karl Valentin noch einmal aus der Schublade der auszitierten Sätze frei zitierend hervorzuziehen: Liebe ist schön, macht aber viel Arbeit. 

Die muss entlohnt werden. Muss.

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⑊ OUT NOW: Albumtrailer creatures & states vom Eva Klesse Quartett

 Zu dem neuen Album vom one and only Eva Klesse Quartett habe ich den Albumtrailer zeichnen dürfen. Es war ein sehr spannender Prozess für mich, weil ich den Anspruch hatte ohne Effekte und Co zu arbeiten und das ganze Video in Frame by Frame zu erstellen. Warum? Die Musik zu der ich zeichnen durfte ist so direkt und so unvertuscht, das sollte auch in die Animation. Und jetzt bin ich gespannt, wie die creatures Die Welt bevölkern, nun sind sie los.

 

Albumrelease ist am 15. Oktober 2020, wenn ihr die großartige Schlagzeugerin Eva Klesse und ihr Quartett live erleben möchtet - die Tourdaten findet ihr unter dem Video auf YouTube.

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⑊ Creatures & States

Am 15. Oktober kommt die neue Platte vom one and only Eva Klesse Quartett!

Und ich durfte die Creatures and States visualisieren, die durch dieses famose Album toben. Jetzt zeichne ich grade noch an dem dazu gehörigen Musikvideo, das - so der Plan - Ende September über eure Bildschirme flackert. Stay tuned und zieht euch schonmal die anderen Platten dieser wunderbaren Band rein. Eva Klesse Quartett for President.

 

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⑊ etwas versuchen

 Ein kleiner Vogel zeigt was er kann. Und ich probiere Callipeg aus, eine 2D Animation-App für das iPad und Fazit: Das mache ich jetzt öfter. 

 

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⑊ Elisabeth Lindig

Elisabeth Lindig ist in meiner Corona-Instagram-Reihe #westayvisible* eine absolute Ehre. Die Frau ist nicht nur fantastisch an sich, sondern erarbeitet in ihrer Arbeit als Performerin auch immer wieder überraschende Perspektiven auf unser Jetzt. 

In ihrem Kollektiv Hysterisches Globusgefühl passiert fast nie, was erwartet wird aber auch bei God´s Entertainment oder Interrobang  (um nur ein paar zu nennen) ist Lindig unterwegs. Große Ansherzlegung meinerseits.

 

* mehr zu der Mini-Reihe hier

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⑊ Alina Illgen

Alina Illgen ist die erste Künstlerin, die ich in meiner kleinen feinen Corona-Instagram- Reihe #westayvisible* zeigen will. Ihre ausdrucksstarken Puppen, Masken und Figuren hauen mich immer wieder vom Hocker. Aber was rede ich so lang: Alina Illgen.

 

 

* mehr zu der Mini-Reihe hier

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⑊ Save them!

Während wir Schwierigkeiten haben im Haus zu bleiben, sitzen in Moria auf Lesbos über 22.000 Menschen in menschenunwürdigen Bedingungen in einem für 3000 Menschen ausgelegten Camp fest, die kein Haus haben. 
Der Verein Mission Lifeline initiiert aktuell eine Luftbrücke von Lesbos nach Berlin um so viele Menschen wie möglich aus dem Camp evakuieren zu können, bevor dort der Corona Virus ausbrechen wird. Die hygienischen Bedingungen dort, wenn man sie überhaupt noch so nennen kann, kann man sich anhand der Zahlen ausmalen. Lasst uns nicht länger zugucken, Corona zeigt uns grade wie solidarisch wir sein können: save them!!!
www.savethem.eu

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⑊ supportyourlocalartists

 Die Kampagne #supportypourlocalartists vom Branchenverband der Kreativwirtschaft in Dresden habe ich mit meiner Visage unterstützt - vielen Dank für all euren Support!

 

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⑊ We stay visible

 

Jetzt, da wir alle zu Hause bleiben, stellt sich in vielen Familien plötzlich die alte Frage wieder neu: Wer bringt die Stullen auf den Tisch? Häufig wird diese Frage innerfamiliär diskutiert und die Antwort scheint vielerorts zu sein: The Man. Warum? Weil er mehr verdient, als die Frau (Achtung PayGap!) und auf diese Art und Weise mehr Geld für die Familie insgesamt erwirtschaften kann. Die Frau versorgt während dessen die Kinder, deren Betreuungseinrichtungen geschlossen sind und wird, besonders als Künstler*in oder Selbstständige von Tag zu Tag unsichtbarer. Denn wer bekommt den nächsten Auftrag? Genau.

Deshalb habe ich auf Instagram unter dem Hashtag #westayvisible eine kleine Serie angefangen, mit der ich Künstler*innen aus meinem Netzwerk zeigen möchte, deren Arbeit ich großartig finde und die nicht unsichtbar werden dürfen, auch wenn manche von ihnen aktuell nur wenig arbeiten können. Also lasst uns diese verdammte Corona-Infektionskette brechen, aber den Link, den behalten wir.

 

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⑊ Stayinghome

Auch hier fliegt durch die Corona-Krise das Geld buchstäblich aus dem Fenster - aber ich will mich gar nicht beklagen, es geht vielen Künstlerinnen und Künstlern so, deren Auftraggeber*innen auch oft aus dem erweiterten lahm gelegten Kulturbetrieb kommen. Der Dachverband der Kulturwirtschaft Wir Gestalten Dresden hat aus diesem Grund einen Spendenaufruf gestartet, der Künstlerinnen und Künstlern konkret unter die Arme greifen soll, die durch Auftragsverluste in Not geraten. Wenn ihr könnt und wollt: support your local artist.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

 

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⑊ Zeit für Fragmente - ein Kartenspiel

In der Ausstellung Zeit für Fragmente. Werke aus der Sammlung Marx könnt ihr mein neues Kunstspiel befingern! Zusammen mit Judith Boegner im Hamburger Bahnhof in Berlin habe ich ein Spiel entwickelt: Zu jedem Kunstwerk in der Schau habe ich ein Motiv gezeichnet und ein Wort dazu kombiniert. Aus diesen Fragmentzeichnungen könnt ihr ein neues Objekt zusammenlegen und erhaltet euer persönliches Kunstwort zur Ausstellung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 04. Oktober 2020, also kommt raus zum Spielen.

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⑊ Aussichten

hier mal ein Seestück - entstanden für eine Einladungskarte. Die Feier eines 70. Geburtstages findet hoch über den Dächern statt, daher war das Thema des Ausblicks, kombiniert mit einem Gefühl von Weite und Ruhe für den Kunden - einen leidenschaftlichen Segler - wichtig. Zusammen haben wir dann das Motiv für die Klappkarte entwickelt, das auf der Vorderseite den Fokuspunkt am Horizont stark macht und erst aufgeklappt das Fenster sichtbar werden lässt. Gedruckt haben wir das ganze auf wunderschönem, matten Papier.

 

(Falls ihr auf der Suche nach einer persönlichen Einladung oder Karte seid: call me.)

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⑊ Zeichnen for feminism

Gestern fand zum dritten Mal die Netzwerktagung Geschlechterdemokratie, initiiert durch die Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen statt und ich durfte sie zeichnend begleiten. Es war eine Herausforderung zwischen den intensiven Workshops hin und her zu springen, um das Wichtige heraus zu kondensieren, aber letztendlich sind zu allen Workshops Bilder entstanden:

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⑊ Meat

...

 

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⑊ Drei in orange

wenn das Kind schläft und ich nicht - eine schnelle Skizze -

 

(P.S.: I miss my work)

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⑊ Von wegen stille Nacht

Ich bin noch in Elternzeit, die Nächte sind alles andere als still - trotzdem gibt´s ein paar Weihnachtskärtchen:

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⑊ Gegen die Unsichtbarkeit

Für die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit“ im Japanischen Palais Dresden, die am Freitag eröffnet wurde, haben Lea Heim und ich ein Spiel entwickelt, in dem das Leben und Arbeiten einer Designerin an den Deutschen Werkstätten um 1920 nachempfunden werden kann. Nun werden mit jedem gespielten Spiel diese beeindruckenden Pionierinnen sichtbarer, kommt spielen!

⑊ Babybody

Hier sitze ich und warte gewissermaßen minütlich auf die Ankunft eines neuen Menschleins - wenn es daher hier ein bisschen ruhiger geworden ist, so bitte ich um Nachsicht. Ab November diesen Jahres fange ich wieder an zu arbeiten und freue mich auf Ihre und Eure Anfragen. 

Bis dahin ahoi und adieu!

 

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⑊ Entwickeln

Eine neue Folge der Seemantix - die semantisch veranlagten Seemänner mit Herz und Hirn - heute im Print der Berliner Zeitung, hier, wie immer, als digitale Variante.

 

Ältere Ausgaben sind etwa hier oder hier oder hier zu finden, oder beim einfach immer weiter Runterscrollen...

 

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⑊ Beeindruckt

Ich bin ganz schön abgetaucht im Animationsfilmprojekt und tunke vorsichtig mein Gehirn in die Welt der 3D- Animation. Daher ist es ein wenig stiller geworden hier, aber die Herren Seemantix gibt es noch und morgen zeigen sie sich in der analogsten Form der Berliner Zeitung im Feuilleton. Vorab wie immer hier schon in digital. 

 

Ältere Ausgaben zum Beispiel hier oder hier oder hier...

 

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⑊ Behaupten

Heute in der Offlineausgabe der Berliner Zeitung: die Herren Seemänner der Semantik behaupten was. 

Wer will, findet weitere Ausgaben zum Beispiel hier oder hier oder hier.

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⑊ Der Fön ist an!

Mein erstes Album Artwork!

Für Trillmanns aktuelles Album habe ich das Artwork gestalten dürfen und freue mich so sehr! Und es sieht nicht nur schick aus - es hört sich noch viel besser an! Aktuelle Infos von der Jazz - Combo gibt´s hier.

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⑊ LESELUST

Katrin Gülden-Klesse hat eine fantastische Broschüre herausgegeben, in der sie 101 Buchtitel kurzrezensiert und ich durfte das Cover gestalten. Endlich habe ich eine Romanliste, durch die ich mich durchackern kann:

 

 

Wer eine Broschüre bestellen will, schreibt mir doch hierhin eine kurze Mail: [email protected]

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⑊ Entrüsten

Die Augustnummer in der Berliner Zeitung (print as always) der semantischen Seemänner: entrüsten.

Wer will, findet weitere Ausgaben zum Beispiel hier oder hier.

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⑊ Besuch von den Seemantikern

In der Berliner Zeitung (Printausgabe) gab´s mal wieder Besuch von den semantisch veranlagten Seemännern in der Rubrik "Unterm Strich" im Feuilleton.

 

Zu weiteren Folgen geht´s hier und hier

 

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⑊ Neue Postkartenserie "Birds in Russia"

Auf der Straße lagen kleine irgendwie russisch aussehende Pakete. Sie entpuppten sich als Sammeldiaboxen von Sehenswürdigkeiten, vor allem aus Leningrad [sic]. Sie hatten schon ein wenig zu viel Licht abbekommen, und waren daher wunderschön. Jetzt sind sie Ausgangspunkt für die neue Postkartenserie "Birds in Russia", die soeben in den Druck gegangen ist. 

 


Die Karten sind mit 120 mm x 175 mm etwas größer als die Standartpostkarte (Porto ist aber das gleiche) und auf wunderschön dickem 400 g Offsetpapier gedruckt. Sie kosten 1,50 € pro Stück und können via [email protected] vorbestellt werden. Sie fliegen dann, sobald sie aus dem Druck kommen zu euch. 

 

 

 

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⑊ Raus die Maus

Wirklich echt eine große Ehre: Die diesjährige BRN-Maus ist auf meinem Mist gewachsen. Für alle Nicht-Dresdner*innen: Die Bunte Republik Neustadt (BRN) ist ein riesigen Straßenfest, das sich einmal im Jahr durch die Dresdner Neustadt schiebt. Diese Party war ursprünglich tatsächlich eine Mikronation:

 

 "Die sich nach dem westlichen Muster gegründete Parteiendemokratie, sowie die politischen Weichenstellungen in Richtung einer schnellen Herstellung der Deutschen Einheit und Einführungen der Marktwirtschaft, führten in den basisdemokratischen und links-alternativen Kreisen Ostdeutschlands zu Resignation. In dieser Stimmung aus Niedergeschlagenheit über die gescheiterten Utopien eines Gesellschaftsmodells jenseits von DDR und BRD und in befürchtender Erwartung anbrechender kapitalistischer Zeiten entstand die Idee der bunten Republik Neustadt (BRN). Für die Zeit vom 22. bis 24. Juni 1990, genau eine Woche vor der Währungsunion, wurde eine eigene Republik verkündet und in einem großen Stadtteilfest gefeiert." ( www.brn-dresden.de/geschichte.php)

 

Seitdem ist die BRN eine Institution, die nicht mehr unbedingt immer den Charme des Ursprungs versprüht, aber dennoch Grund zu feiern ist. 

Dieses Jahr findet die BRN vom 16.-18. Juni statt, also quasi jetzt gleich und das Programm trägt die KENDIKE-Maus, oh yeah. 

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⑊ Sharing Visions

Ihr seid großartig! Seit Samstag zeige ich ein paar Arbeiten in der WirAG in Dresden, unter anderem die interaktive Zeichnung "Sharing Visions".  Es gibt ein Brett, es gibt ein paar (mit TippEx) gezeichnete Elemente, es gibt Farbkleckse und es gibt vor allem das, was ihr darin seht. Noch bis Mitte Juli könnt ihr in das Bild reinzeichnen, wie eure Visionen aussehen. Und für das Ende hab ich die Vision, dass wir es für einen guten Zweck versteigern. Dazu dann mehr. For now: Noch sind viele unvisionierte Farbkleckse vorhanden. 


Wo?
Wir AG Dresden
Martin-Luther-Straße 21
01099 Dresden
www.wir-ag-dresden.de

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⑊ Entdecken

In der Berliner Zeitung (print as always) war in der letzten Woche n°3 der semantischen Seemänner zu entdecken.

 

Zu Folgen n°1  und n°2 geht´s hier und hier

 

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⑊ Neues im Feuilleton

In der aktuellen Wochenendausgabe der Berliner Zeitung behüten sich diesen Monat die Seemantiker. In der Printausgabe der Zeitung sieht´s auch noch viel besser aus als hier.

 

Und wer Folge n°1 verpasst hat: voilà.

 

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