⑊ Behaupten

Heute in der Offlineausgabe der Berliner Zeitung: die Herren Seemänner der Semantik behaupten was. 

Wer will, findet weitere Ausgaben zum Beispiel hier oder hier oder hier.

0 Kommentare

⑊ Der Fön ist an!

Mein erstes Album Artwork!

Für Trillmanns aktuelles Album habe ich das Artwork gestalten dürfen und freue mich so sehr! Und es sieht nicht nur schick aus - es hört sich noch viel besser an! Aktuelle Infos von der Jazz - Combo gibt´s hier.

0 Kommentare

⑊ LESELUST

Katrin Gülden-Klesse hat eine fantastische Broschüre herausgegeben, in der sie 101 Buchtitel kurzrezensiert und ich durfte das Cover gestalten. Endlich habe ich eine Romanliste, durch die ich mich durchackern kann:

 

 

Wer eine Broschüre bestellen will, schreibt mir doch hierhin eine kurze Mail: info@kendike.de. 

0 Kommentare

⑊ Entrüsten

Die Augustnummer in der Berliner Zeitung (print as always) der semantischen Seemänner: entrüsten.

Wer will, findet weitere Ausgaben zum Beispiel hier oder hier.

0 Kommentare

⑊ Besuch von den Seemantikern

In der Berliner Zeitung (Printausgabe) gab´s mal wieder Besuch von den semantisch veranlagten Seemännern in der Rubrik "Unterm Strich" im Feuilleton.

 

Zu weiteren Folgen geht´s hier und hier

 

0 Kommentare

⑊ Neue Postkartenserie "Birds in Russia"

Auf der Straße lagen kleine irgendwie russisch aussehende Pakete. Sie entpuppten sich als Sammeldiaboxen von Sehenswürdigkeiten, vor allem aus Leningrad [sic]. Sie hatten schon ein wenig zu viel Licht abbekommen, und waren daher wunderschön. Jetzt sind sie Ausgangspunkt für die neue Postkartenserie "Birds in Russia", die soeben in den Druck gegangen ist. 

 


Die Karten sind mit 120 mm x 175 mm etwas größer als die Standartpostkarte (Porto ist aber das gleiche) und auf wunderschön dickem 400 g Offsetpapier gedruckt. Sie kosten 1,50 € pro Stück und können via info@kendike.de vorbestellt werden. Sie fliegen dann, sobald sie aus dem Druck kommen zu euch. 

 

 

 

0 Kommentare

⑊ Raus die Maus

Wirklich echt eine große Ehre: Die diesjährige BRN-Maus ist auf meinem Mist gewachsen. Für alle Nicht-Dresdner*innen: Die Bunte Republik Neustadt (BRN) ist ein riesigen Straßenfest, das sich einmal im Jahr durch die Dresdner Neustadt schiebt. Diese Party war ursprünglich tatsächlich eine Mikronation:

 

 "Die sich nach dem westlichen Muster gegründete Parteiendemokratie, sowie die politischen Weichenstellungen in Richtung einer schnellen Herstellung der Deutschen Einheit und Einführungen der Marktwirtschaft, führten in den basisdemokratischen und links-alternativen Kreisen Ostdeutschlands zu Resignation. In dieser Stimmung aus Niedergeschlagenheit über die gescheiterten Utopien eines Gesellschaftsmodells jenseits von DDR und BRD und in befürchtender Erwartung anbrechender kapitalistischer Zeiten entstand die Idee der bunten Republik Neustadt (BRN). Für die Zeit vom 22. bis 24. Juni 1990, genau eine Woche vor der Währungsunion, wurde eine eigene Republik verkündet und in einem großen Stadtteilfest gefeiert." ( www.brn-dresden.de/geschichte.php)

 

Seitdem ist die BRN eine Institution, die nicht mehr unbedingt immer den Charme des Ursprungs versprüht, aber dennoch Grund zu feiern ist. 

Dieses Jahr findet die BRN vom 16.-18. Juni statt, also quasi jetzt gleich und das Programm trägt die KENDIKE-Maus, oh yeah. 

0 Kommentare

⑊ Sharing Visions

Ihr seid großartig! Seit Samstag zeige ich ein paar Arbeiten in der WirAG in Dresden, unter anderem die interaktive Zeichnung "Sharing Visions".  Es gibt ein Brett, es gibt ein paar (mit TippEx) gezeichnete Elemente, es gibt Farbkleckse und es gibt vor allem das, was ihr darin seht. Noch bis Mitte Juli könnt ihr in das Bild reinzeichnen, wie eure Visionen aussehen. Und für das Ende hab ich die Vision, dass wir es für einen guten Zweck versteigern. Dazu dann mehr. For now: Noch sind viele unvisionierte Farbkleckse vorhanden. 


Wo?
Wir AG Dresden
Martin-Luther-Straße 21
01099 Dresden
www.wir-ag-dresden.de

0 Kommentare

⑊ Entdecken

In der Berliner Zeitung (print as always) war in der letzten Woche n°3 der semantischen Seemänner zu entdecken.

 

Zu Folgen n°1  und n°2 geht´s hier und hier

 

0 Kommentare

⑊ Neues im Feuilleton

In der aktuellen Wochenendausgabe der Berliner Zeitung behüten sich diesen Monat die Seemantiker. In der Printausgabe der Zeitung sieht´s auch noch viel besser aus als hier.

 

Und wer Folge n°1 verpasst hat: voilà.

 

0 Kommentare

⑊ You May Also Like - Robert Stadler

Heute Abend eröffnet die Ausstellung You May Also Like - Robert Stadler im Lipsiusbau Dresden. Es ist die erste Solo-Schau des Designers, der sich keinen Deut für die Frage interessiert ob es nun Kunst oder Design ist, was er da tut - er tut es einfach. Und es sind sehr spannende Arbeiten in der von Alexis Vaillant kuratierten Schau zwischen Zeitanalyse, präziser Materialrecherche und auch sehr lustigen Installationen.

Auf Einladung der Direktorin des Kunstgewerbemuseums Dresden Tulga Beyerle zeigt Robert Stadler seine eigenen Arbeiten in Kombination mit Stücken aus der Sammlung der SKD und Kunstwerken aus seiner persönlichen Kunstsammlung. 

 

Ich habe das die Ausstellung begleitende Kunstvermittlungsprogramm entwickelt und in diesem Rahmen ein Kartenspiel zur Ausstellung erstellt, durch das sich Besucher*innen ihren ganz persönlichen Ausstellungsalgorithmus gewissermaßen erspielen können. 

Come, play!

 

Die Ausstellung ist vom 17.03. bis zum 25.06.2017 im Lipsiusbau zu sehen.

 

 


0 Kommentare

⑊ Neue Kolumne in der Berliner Zeitung

Ab heute startet meine neue Reihe SEEMANTIX im Feuilleton der Berliner Zeitung. Einmal im Monat nehmen sich die beiden Herren Seemänner immer ein anderes Wort - ihr ahnt es schon: semantisch genauer vor. Zu finden in der guten alten Printausgabe und natürlich hier:

 

 

0 Kommentare

⑊ SEALAND Art Work

Nachdem es schon im letzten Jahr einen Sneak Peak auf die Bilder aus dem Animatic gab, zeige ich heute die Concept Art für den Antrag zum Animationsfilm "Sealand". Die Bilder sind für Schmalbreit-film entstanden, und gehören zur Antragsmappe für die Förderung des Filmprojekts. Es heißt also: Daumen drücken!

 


0 Kommentare

⑊ KENDIKE BEIM "UNDSONSTSO" #58

 

Am Donnerstag (02.03.2017) bin ich zu Gast beim "undsonstso" von Wir Gestalten Dresden, dem Branchenverband der Dresdner Kreativwirtschaft. Hier stellen immer zwei Akteure der Dresdner Kreativszene vor, was sie undsonstso machen, "kein Netzwerken, kein Open Mic, keine Plattform- oder Kreativwirtschaftsblablabla......" schreiben die Veranstalter*innen. Na dann! Ich bin gespannt! 

Das "undsonstso" findet immer an jeweils einem anderen Ort statt, dieses Mal bei "die Bühne", dem Studierendentheater der TU Dresden und mit dem künstlerischen Leiter, Matthias Spaniel. Ich freu mich wenn ihr rumkommt. Los geht´s um 20:00 Uhr.

 

Und hier noch der Link zur Facebookveranstaltung.

 

 

⑊ table top tales im neustadtkunst Kalender

Eine Option für ein absolutes Last-Minute-Weihnachtsgeschenk:

Das Stadtteilhaus Dresden hat den ersten Neustadtkunst-Kalender rausgehauen und ich bin das Dezember-Girl!

Ihr kriegt ihn in jedem respektablen Handel der Neustadt und deshalb also und natürlich auch im OUI.

UND - wenn ihr das Projekt unterstützen möchtet - hier geht´s zur Crowdfundingkampagne. 

 

0 Kommentare

⑊ ohlala it´s a christmas

Die Weihnachtskarten sind da! Wie immer zu haben im hochwürdigen OUI in der Dresdner Neustadt oder beim Stand vom Knusperwerk auf dem Striezelmarkt (Hauptstraße) oder schreibt mir - ich schick sie euch!

 

0 Kommentare

⑊ pieces of love

Die "Pieces of Love" sind kleine sehr analoge Zeichnungen, die ich im Laden als Originale verkaufe. Kleine Zettelbotschaften für Geliebte:


0 Kommentare

⑊ sneak peak

Dass ich angefangen habe auch digital zu arbeiten, hab ich ja schon berichtet. Nun ein erster Einblick in die Arbeit der letzten Wochen. Ich zeichne für den großartigen Till Giermann von schmalbreit-film, der nach „Rue des fleurs“ den nächsten Animationsfilm plant, die Frames für das Animatic. Und es ist ein fantastisches Arbeiten! Wir schrauben noch an dem Ding, also nur ein kleiner sneak peak...


0 Kommentare

⑊ VHS-Fashion

Mal wieder im Dienst der Filmgalerie Phase IV: Ab jetzt gibt´s da Shirts zu kaufen – Farben Grau und Burgundy, zur ultimativen Unterstützung der Phase. Designed von mir, produziert in der fantastischen Nikkifaktur und verkauft nur in der weltbesten Videothek. Merci, Phase IV! 

 

0 Kommentare

⑊ digitale babysteps

Bis jetzt habe ich fast immer analog gearbeitet: Stift, Papier, Schere, Scanner oder Fotoapparat.  Ein neuer Auftrag hat mich nun dazu gebracht das digitale Arbeiten auszuprobieren. Die Arbeitsweise ist so komplett anders, dass ich anfänglich den Computer vor Frustration am liebsten in mehrere Ecken gleichzeitig geworfen hätte. Dann habe ich mir ein paar Nachhilfestunden geben lassen und nun geht es langsam leichter. Hier mein erster Gehversuch.
Ich bin noch in Elternzeit und mache meine digitalen Babysteps sobald sich ein paar Minuten bieten. Ab und an werde ich Zwischenergebnisse posten und freu mich über Kritik und Anregungen!

0 Kommentare

⑊ Die Sache mit der Armlänge

0 Kommentare

⑊ was treibt?

Nun ist es schon in den Briefkästen, das Magazin des Vereins ab.hier.kultur! für das ich die Titelseite illustriert habe. Wer mag –  hier ist es in Gänze zu finden. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht, merci an Marion Starke und Eicke Riggers!

0 Kommentare

⑊ und auch hier ein bisschen weihnachten

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr irgendwie noch eine Weihnachtspost für die Zahnarztpraxis Lachmann entstanden. Ich freue mich und sende auch ein paar Weihnachtsgrüße mit, wenn auch mit weniger Zähnen…
Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Ansonsten ist hier auf dem Blog stille Nacht, heilige Nacht, da ich zur Zeit in Elternzeit bin und erst im nächsten Jahr die Arbeit wieder aufnehmen werde. 

0 Kommentare

⑊ kinder, Kinder . . .

Hier war es in letzter Zeit ganz schön ruhig – das liegt an Liebe…denn am 25. Juli bin ich Mutter eines hinreißenden kleinen Kerls geworden und bin nun in Elternzeit. In nächster Zeit werde ich, wenn ich es schaffe, nur eigene freie Projekte auf diesem Blog posten und hoffe ihr schaut trotzdem ab und an mal vorbei!

 

0 Kommentare

⑊ wer weg ist . . .

Morgen liegt Franz vorerst zum letzten Mal vor der Sommerpause im Feuilleton der Berliner Zeitung herum und denkt an den GEZ-Mann. 

0 Kommentare

⑊ zahnige sommergrüße

Für die Zahnarztpraxis Lachmann habe ich wieder die Sommerpost erstellt und hänge auch gleich mal ein paar Sommergrüße von mir dran.

0 Kommentare

⑊ mama ökonomia

Heute, passend zum Kultur-Tag gegen TTIP des Deutschen Kulturrates erscheint in der Zeitung des Theater Konstanz, dem Trojanermein gezeichneter Beitrag zum Thema. Dass wir schon längst nicht mehr „frei handeln“, wie das „Freihandelsabkommen“ suggeriert, sondern global schön eingepfercht zwischen selbst errichteten Mauern agieren und in unserer „Festung Europa“ lustig Sandburgen zerkloppen, scheint mittlerweile offensichtlich.
Doch welche Auswirkungen wird TTIP zum Beispiel auf den Kulturbetrieb haben? Nun spricht Sigmar Gabriel davon, die Interessen der Kultur seien in den jedem Fall in den Verhandlungen zu vertreten und sollte man den Eindruck gewinnen, Kultur sei nicht gut genug geschützt, dürfe man den Texten zu den TTIP- Verhandlungen nicht zustimmen. Was wohl Mama Ökonomia dazu sagt? Bestimmt kriegen wir, wenn wir brav sind, später ein Eis.

0 Kommentare

⑊ bart, alk und sonne

Franz und die Herren der Schöpfung ist eine regelmäßige Kolumne im Feuilleton der Berliner Zeitung. Heute mit Frühling.

0 Kommentare

⑊ generation y

Eine neue Zeichnung für den Trojaner erscheint heute in Konstanz und zwar als Beilage im Südkurier. Wie bereits im Februar habe ich eine Zeichnung zu einem der zentralen Themen der Ausgabe beigesteuert – dieses Mal „Generation Y“.

0 Kommentare

⑊ es düstert sehr

 

Heute zieht Franz mit seinen Kollegen wieder durch das Feuilleton der Berliner Zeitung, diesmal mit Politbezug. Und auch wenn die Lichtmetapher einigen doch etwas zu „aufklärerisch“ daher kommen mag, es ist so düster gewesen in diesem Dresden in den letzten Wochen – ich hoffe Pegida (eins, zwei und jedwede andere Splitterung) zerfleischen sich in den nächsten Wochen weiterhin selbst und ich kann mich wieder anderen Themen widmen.

 „Franz und die Herren der Schöpfung“ begann als „Franz und Guillermo“ in Form einer regelmäßigen Kolumne in der Berliner Zeitung. Der Flamingo Guillermo hat vor Kurzem aus Protest gegen die Niedriglöhne im Kultursektor gekündigt, wir werden sehen, ob er sich noch einmal blicken lässt.  

0 Kommentare

⑊ es geht hier um Haltung

Für das Buch „Masters of Paradise“ das im Herbst von dem transnationalen Kunstprojekt Hajusom im Verlag Theater der Zeitpubliziert wurde, habe ich Illustrationen beigesteuert. Dr. Azadeh Sharifi hatte mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Illustrationen für einen wissenschaftlichen Text zu erstellen. Ihr Text  „Es geht hier um Haltung, nicht um Herkunft – Künstler_innen of Color im europäischen Theater“ zeigt anhand einiger Beispiele aus ihrer Forschungsarbeit auf, wie Geschichtsschreibung immer wieder selektiv funktioniert, und welche künstlerischen Positionen und ja- Haltungen – in der Geschichte festgehalten werden und welche marginalisiert werden. Sharifi sieht ihre eigene Verantwortung darin, an einer „Utopie eines gemeinsamen theatralen Narrativs“ festzuhalten, das auch postmigrantische Perspektiven mit einschließt.Für die Illustrationen habe ich fünf große Themen aus dem Text herausgegriffen und sie in Bilder übertragen:

 

Zum Buch:

Masters of Paradise

Der transnationale Kosmos Hajusom – Theater aus der Zukunft

Herausgegeben von Ella Huck, Dorothea Reinicke

 

Verlag Theater der Zeit, 2014

Klappenbroschur mit 208 Seiten

Preis EUR 20,00

ISBN 978-3-95749-007-0

0 Kommentare

⑊ solidarität.

Nachdem ich im letzten Jahr für das Theatertreffen-Blog 2013 gezeichnet habe, bin ich nun für einen Gastbeitrag für das diesjährige Blog wieder nach Berlin eingeladen worden und habe die Inszenierung „Die letzten Zeugen“ gesehen und dazu eine Zeichenkritik angefertigt.

Sechs Überlebende des Holocaust sitzen hinter einer durchscheinenden Leinwand auf der Bühne, auf die eine Livekamera ihre Gesichter in Nahaufnahme überträgt. Vier Schauspieler_innen lesen die Geschichten derer, die hinter der Leinwand sitzen. Die schwarz-weiß Porträts werden immer wieder mit dokumentarischem Material wie Familienfotos, Stadtaufnahmen, Dokumenten überblendet und die Präsenz der Menschen zusammen mit ihren Geschichten webt beeindruckenden Theaterstoff. Sie sind unter den letzten, die wir noch fragen können zu dieser Zeit, zu dieser Vergangenheit und Dringlichkeit stellt sich ein. Einzeln gehen die Zeitzeugen von der Bühne, nachdem sie sich vorn an das Rednerpult stellen und selbst sprechen, waren doch vorher die Schauspieler ihre Sprachrohre. Hier wird unter anderem ein eindringliches Plädoyer dafür gesprochen, sich eben nicht nur der Vergangenheit mit ihren Gräueln zu erinnern, sondern vor allem in der Gegenwart aus dieser Vergangenheit zu lernen und aufmerksam zu sein gegenüber menschenverachtenden Zuständen und Solidarität zu zeigen.

Menschen, die fliehen müssen, brauchen Menschen die für sie eintreten und sich mit ihnen solidarisieren, auch und vor allem heute.

Seit über einem Jahr kämpfen Menschen in Berlin gegen menschenverachtende Asylpolitik und unwürdige Lebensumstände für Flüchtlinge in Deutschland. Ich bin zu weit weg, um vor Ort wirklich etwas tun zu können, aber ich kann meine Solidarität in die Welt stellen um die Proteste trotz Räumung der Protestcamps nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Mehr Infos unter anderem hier:

http://asylstrikeberlin.wordpress.com

 

0 Kommentare

⑊ ich schrecke nicht vor Yoga zurück

Und habe den Flyer für den Yogalehrer Sascha Hermeth gestaltet, der ab heute jeden Donnerstag Morgen um 9:00 Uhr in der Dresdner Neustadt Yogastunden auf Spendenbasis anbietet. Wem die Zeichnung egal ist, aber das Yoga nicht, der kommt Donnerstags in das Kulturzentrum Louise auf der Louisenstraße 41, Tanzraum EG rechts und meldet sich vorher noch kurz bei Sascha an unter: aaron@geekmail.de.

0 Kommentare

⑊ kunst und liebe

Morgen in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung: Liebe.

0 Kommentare

⑊ graphic research im städel-blog

In Frankfurt residiert zur Zeit Albrecht Dürer qua Riesenausstellung im Städelmuseum. Für das Blog des Städelmuseums habe ich einen zeichnerischen Beitrag verfasst. „Graphic Research“ titelt das Unterfangen, in dem ich mich zeichnerisch mit einem Monumentalwerk Dürers- der „Ehrenpforte“- auseinandersetze.

Es handelt sich bei der „Ehrenpforte“ um eine Auftragsarbeit für Kaiser Maximilian I. aus dem Jahr 1517/18 und besteht aus vielen Papierbögen, die zusammen eine riesige Pforte bilden. Als ich begonnen habe, mich mit der „Ehrenpforte“ auseinanderzusetzen, fiel mir die merkwürdige Anordnung der Papierbögen auf, die sich in Zusammenhang mit einer Proportionszeichnung des Menschen von Dürer bringen lässt:

0 Kommentare

⑊ von wollmäusen und schlafresten

Heute wandern Franz und Guillermo wieder durchs Feuilleton der Berliner Zeitung, obwohl schnarchen vielleicht das richtigere Wort wäre…

0 Kommentare

⑊ epochenmaschinen - fordismus des Wissens

Wie lassen sich Ideen mit Bildern formulieren? Und wie vor allem könnte man ganze Epochen mit ihren Ideen oder auch Ideologien in ein System übersetzen, das lesbar bleibt?

Für das neue Stück der theatralen subversion  „TERRA COGNITA“ habe ich einen Versuch unternommen, ein System zu entwerfen, mit dem sich komplexe Gedankenrichtungen visualisieren lassen. Das Künstler_innenkollektiv theatrale subversion widmet sich in „TERRA COGNITA“ dem Prinzip des Kolonialismus und fragt, welchen Einfluss er auf unser Denken und Handeln in der Gegenwart ausübt, und wie viel von kolonialen Denkstrukturen in unserem Köpfen noch immer herumschleichen.

Dass da noch etwas schleicht, wird allein an meinem Versuch deutlich, Modelle und Übersichten von ganzen Epochen zu erstellen. Das Prinzip Ordnung und Weltordnung ist als Bedürfnis scheinbar so tief in mir verankert, dass ich mich nicht dagegen wehren kann. Zunächst unterteile ich Leben in Sinneinheiten: „Wahrheit, Glaube, Wissen, Hoffnung, Leistung, Kunst, Liebe, Gefühl und Moral“. Ich selektiere und suche aus, ich mache Bilder davon, was meiner Ansicht nach wichtig ist. Dann setze ich diese Bilder zusammen, mache mir ein Bild von einzelnen Zeiten und Epochen, die jemand anderes vor mir mit Worten belegt hat. Das Erbe der Aufklärung – die Klugscheißerei – legt den Grundstein für das, was wir Postkolonialismus nennen. Ich baue Maschinen aus Wissen und aus überliefertem Gedankengut und setze damit den Fordismus des Wissens fort, möglichst effizient, möglichst aufgeklärt, möglichst logisch und klar. Komme ich da raus, indem ich behaupte: Das ist Kunst, das sind Bilder, das fordert keinen Macht- oder Hoheitsanspruch ein?

In der Produktion TERRA COGNITA arbeite ich als Live-Zeichnerin im Zusammenspiel mit den Performer_innen  auf der Bühne und untersuche so jeden Abend aufs Neue was es bedeutet „Bezeichnungen“ zu erstellen und ob man das überhaupt lassen kann.

0 Kommentare

⑊ gegen die Reproduktion rassistischer Zeichen

Heilige Johanna der Schlachthöfe, da ist dir aber so einiges widerfahren! In der Inszenierung aus Zürich von Sebastian Baumgarten wird der Versuch unternommen, die Brechtsche Kapitalismusanalyse insofern zu aktualisieren, als dass sie die Globalisierung des Kapitals nicht nur mitdenkt, sondern auch in Form von Figuren auf die Bühne bringen will. Baumgarten und das Züricher Ensemble scheitern mit diesem Versuch nicht nur kläglich, sondern reproduzieren im Laufe des Abends eine Vielzahl rassistischer Bilder und Zeichen. Im Rahmen meiner Bloggerei für das Theatertreffen habe ich das Format der „Zeichenkritik“ entwickelt und zeichnend erforscht, inwieweit es möglich ist, einen Theaterabend in ein einziges Bild zu kondensieren. Jeweils nach den Inszenierungen habe ich also Zeichnungen angefertigt, die nicht nur die Ästhetik aus Bühne, Kostüm und Atmosphäre aufgreifen, sondern auch die wichtigsten dramaturgischen Elemente reproduzieren und in eine simultan wahrnehmbare Bildform übertragen. 

Im Fall der „Heiligen Johanna der Schlachthöfe“ habe ich diese Reproduktion verweigert.

 

Isabelle Menke, in der Rolle der Frau Luckerniddle, ist nicht nur am ganzen Körper geblackfaced, trägt eine Aufpolsterung auf ihrem Hinterteil, einen Plastik-Afro auf dem Kopf und spricht nur gebrochen deutsch – nein sie bewegt sich auch noch in merkwürdig eingeknickter Weise, die wohl andeuten soll, dass bis zu ihr die Zivilisation des aufrechten Ganges noch nicht vorgedrungen ist?

Frau Luckerniddle soll Afrika als Leidtragende des globalen Kapitalismus repräsentieren, wie Sebastian Baumgarten im Gespräch erklärt und durch die „überhöhte Darstellung“ bestehende Verhältnisse, die Repressionen und Unterdrückung produzieren, kritisieren. Doch in der ganzen Inszenierung entsteht keine Kritik am System, sichtbar sind Karikaturen von Stereotypen, die nicht als Kritik lesbar sind, sondern Rassismus reproduzieren. Die Darstellung von Frau Luckerniddle bleibt nicht die einzige rassistische an diesem Abend, und so muss leider gesagt werden, dass es sich nicht so verhält wie Matthias Dell vor Beginn des Theatertreffens schreibt, dass nämlich das bemerkenswerteste Ereignis des letzten Theaterjahres auf dem Festival nicht abgebildet wird: Die Blackfacing- Debatte. Sie wird durchaus zum Thema, aber leider tatsächlich nicht der Protest und die Diskussionen, die von Bühnenwatch im letzten Jahr angestoßen wurden. Die Jury des Theatertreffens hat mit Sebastian Baumgartens „Heiliger Johanna der Schlachthöfe“ eine Produktion eingeladen, in der die Existenz der Debatte vollständig ignoriert wird, und die alle rassistischen Theaterpraktiken so gut es auch nur eben geht auf die Bühne bringt. Das Theatertreffen-Blog hat mit einem Gespräch mit einerseits Sebastian Baumgarten und Andrea Schwieter, der Dramaturgin der Produktion und andererseits zwei Vertreter_innen von Bühnenwatch, Atif Hussein und Simone Dede Ayivi, eine Diskussion angeregt, die dringend notwendig war. Auf wiederkehrende Kritik, die auch beim Abschlussgespräch mit der Jury des Theatertreffens laut wurde (hier der Link zum Liveblog aus der Diskussion) reagierte nun der Intendant der Berliner Festspiele Thomas Oberender und hat für den 12. Juni 2013 ein Gespräch mit unter anderen Sebastian Baumgarten, Vertreter_innen von Bühnenwatch und von der TT- Jury angeboten. Noch ist der Termin auf der Homepage der Berliner Festspiele nicht zu finden, es wäre sehr schade, wenn daraus wieder keine öffentliche Diskussion wird

0 Kommentare

⑊ von waffen

Für das Theatertreffen 2013: Der Versuch das zu bezeichnen, was ich mache:

0 Kommentare

⑊ kendike karte #1

Ostergrüße von der Zahnarztpraxis Lachmann

Die erste offizielle KENDIKE Karte steckt in den bundesweiten Briefkästen!

0 Kommentare

⑊ die visagen der theatralen subversion

Für die Homepage der theatralen subversion hab ich die Kollektivmitglieder gezeichnet:

0 Kommentare